Wurde das Fahrzeug vor dem Verkauf gewerblich genutzt, beispielsweise als Taxi oder Fahrschul-Auto, muss dies ebenfalls im Kaufvertrag angeben sein. Wird dies verschwiegen, kann der unterschriebene Vertrag im Nachhinein unter Umständen für nichtig erklärt werden. Beim Autokauf müssen viele Dinge geklärt werden. Haben sich Käufer und Verkäufer auf einen Preis geeinigt, wird der Kaufvertrag aufgesetzt. Doch ist es eigentlich die Regel, dass der Käufer dann auch schon eine Anzahlung leisten muss? Wie verhält es sich beim Kauf von privat? Mehr dazu erfahren Sie in diesem Ratgeber. Unfallschäden am Auto müssen im Kaufvertrag angegeben werden. Hatte das Fahrzeug einen Unfall, sollte der Schaden detailliert beschrieben sein, auch wann er aufgetreten und behoben wurde. Entsprechende Gutachten und Reparaturrechnungen sollten beigefügt werden. Auch größere Reparaturen am Fahrzeug sollten im Vertrag erwähnt werden, inklusive der Laufleistung der neuen Aggregate. Ist der Verkäufer nicht der einzige Vorbesitzer des Fahrzeugs, lässt sich die Unfallfreiheit explizit auf die Nutzungsdauer im Kaufvertrag einschränken. Der Kfz-Kaufvertrag (Auto-Kaufvertrag) für ein gebrauchtes Kraftfahrzeug beinhaltet den vorgedruckten Kaufvertrag, die u.g.

Tipps für den Verkäufer und Käufer, sowie vergedruckte Mitteilungen an die Kfz-Zulassungsstelle und Kfz-Haftpflichtversicherung über den Verkauf eines Kraftfahrzeuges. Doch dieser muss zunächst einmal bei einem Geldgeber beantragt werden. Viele potenzielle Käufer befürchten, dass es sich der Verkäufer anders überlegt und das Fahrzeug in der Zwischenzeit an eine andere Person veräußert. Möchten Sie dies umgehen, haben Sie die Möglichkeit, einen Vorvertrag für den Autokauf aufzusetzen. Was hierbei zu beachten ist und welche Rechte und Pflichten damit einhergehen, erfahren Sie im folgenden Ratgeber. Außerdem stellen wir eine Vorlage zum kostenlosen Download zur Verfügung. Bei einem Autokauf kann ein Vorvertrag grundsätzlich immer dann vereinbart werden, wenn beide Parteien damit einverstanden sind. Fügen Sie außerdem unter dem Punkt „Zusätzliche Vereinbarungen“ ein, dass es sich um einen Vorvertrag für den Autokauf handelt. Legen Sie hier die Bedingungen fest, unter welchen es beiden Parteien erlaubt ist, von der Erfüllung des eigentlichen Hauptvertrages abzusehen.

Was Sie beachten sollten: Hierbei handelt es sich nicht um eine formlose Vereinbarung, sondern einen rechtlich bindenden Vertrag. Weder Käufer noch Verkäufer bzw. Händler dürfen ohne triftigen Grund darauf verzichten, den endgültigen Kaufvertrag abzuschließen. Deshalb ist es besonders wichtig, dass Sie im Vorvertrag für den Autokauf die Bedingungen festlegen, unter denen ein vorzeitiger Ausstieg möglich ist. Gehen wir also beispielsweise davon aus, dass sich ein Käufer für das Aufsetzen eines Vorvertrages entscheidet, da er noch auf die Zusage eines Kreditgebers wartet. In diesem Fall sollte etwa vermerkt werden, dass der endgültige Kaufvertrag dann nicht abgeschlossen werden muss, wenn der Autokredit nicht bewilligt wird. Der Verkäufer des Autos lässt sich den Personalausweis oder Pass des Käufers vorlegen und fertigt Kopien davon an. Diese legt er am besten zusammen mit der eigenen Ausweiskopie dem Kfz-Kaufvertrag direkt bei.

Wichtig ist, alle erforderlichen Angaben zu Käufer und Verkäufer zu machen. So ist sichergestellt, dass alle relevanten Informationen und Kontaktdaten zu Verkäufer und Nachbesitzer vorliegen. Falls ein Dritter den Verkauf im Namen des Verkäufers abwickelt, sollte dem Kaufvertrag zusätzlich die Verkaufsvollmacht beilegen. Folgendes sollte der Verkäufer im Kaufvertrag festhalten und für die Übergabe nach erfolgter Vertragsunterzeichnung bereithalten: Neben einer Reihe von fest definierten rechtlichen Regelungen sollten im Vertrag alle individuell vereinbarten Abmachungen aufgenommen werden.